Der Evonik-BMW ist
zurück
Mit einem guten Training
und schnellen
Runden hat sich der Evonik-BMW zurückgemeldet. Das 135d
Coupé von Racing Event Motorsport konnte nach überzeugender Performance
am Freitagnachmittag und Abend trotzdem nicht ins dritte Rennen der
BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am 2. Mai gehen – doch alles von
vorne:
Teamchef Andre Ibron war
glücklich, nach dem heftigen Unfall zum Saisonauftakt den Evonik-BMW
wieder auf die Nordschleife bringen zu können. „Es war nicht einfach,
wieder das perfekte Setup hin zu bekommen“, sagt Andre Ibron über die
Aufbauzeit. Schließlich war die Leistung des 135d Coupé für den Teamchef
und seine Fahrerkollegen optimal, bis es zum unverschuldeten Crash kam
und wichtige Komponenten wie Achsen, Aerodynamik und Fahrwerk zerstört
wurden.
Doch die Mechaniker-Crew
hatte ganze Arbeit geleistet und den weißen Biodiesel-Boliden nahezu
identisch auf die Räder gestellt. „Thomas Laudage, Valentin Hummel und
ich sind im Training ein paar Runden gefahren und waren überglücklich
über die Performance des EVONIK 135D Coupe “, gestand Andre Ibron. Die
knapp 400 PS und rund 800 Newtonmeter ließen sich wunderbar auf die
Straße bringen und versprachen ein erfolgreiches Rennen. Bis dahin
machte der Motor jedoch nicht mit. Plötzlich schnellte die Wasser- und
Öltemperatur in die Höhe und eh der Fahrer reagieren konnte, schaltete
die Software in den Notfallbetrieb. Der Versuch, den Evonik-BMW langsam
bis zur Box zurückzufahren schlug allerdings auch fehl. Mit kapitalem
Motorschaden blieb der Wagen auf der Grand Prix Strecke liegen. „Ich
denke, dass es noch ein Folgeschaden des Unfalls ist“, kommentierte
Andre Ibron zerknirscht, „immerhin ist alles andere in Ordnung, so dass
wir nach einem Motorwechsel voll einsatzbereit sind.“
Lange Reparaturzeiten
kann sich im Moment kein Team leisten. Bereits in drei Wochen, am 23.
Mai, startet das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Racing Event
Motorsport wird mit dem Evonik-BMW ebenfalls am Start sein und um den
Klassensieg kämpfen. Andre Ibron ist zuversichtlich, dass das klappt.
„Natürlich sind die 24 Stunden lang und man muss erst einmal
durchkommen, aber wenn wir uns aus allen Scharmützeln raushalten, werden
wir auch ein gutes Ergebnis einfahren können.