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News vom 10.04.2010 - VLN 2 - Platz 3 für das Team Racing Event Motorsport und Cybase Motorsport auf BMW E46 320D

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     Nürburg/Mogendorf, den 18.04.2009 

Klassensieg bei

typischem Eifelwetter

Racing Event Motorsport hat beim zweiten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2009 den ersten Klassensieg eingefahren. Dabei war das Team nicht mit dem üblichen BMW 135d Coupé – dem Evonik-BMW – im Einsatz, sondern mit einem seriennahen BMW 120d Coupé. Der Evonik-BMW befindet sich nach dem Unfall beim ersten Lauf noch in der Reparatur, wird aber in zwei Wochen mit am Start sein.

Doch auch der Ersatzwagen schlug sich sehr gut und war perfekt für den ersten Renneinsatz von Nachwuchstalent Valentin Hummel. „Er ist bereits einige Bergrennen gefahren, war aber noch nie auf der Nordschleife im Rennen unterwegs“, sagte Teamchef Andre Ibron. Doch bereits bei den stark verregneten Trainingsrunden am Freitagnachmittag bewies Valentin Hummel sein fahrerisches Können.

Genauso wie von seinem jungen Piloten, war Andre Ibron von dem BMW überzeugt. „Der 120d ist sehr gutmütig und macht vor allem im Regen besonders viel Spaß.“ Dieses Fahrverhalten zeigte sich auch beim Qualifying am Samstagmorgen. Nach einigen Runden stellte Valentin den BMW 120d auf Gesamtplatz 180 ab. „Wir sind zu Beginn im Regen rausgefahren und haben unsere Pflichtrunden absolviert. Danach haben wir uns mit dem Startplatz zufrieden gegeben, weil wir nichts mehr riskieren wollten. Valentin sollte schließlich möglichst viel Rennerfahrung sammeln dürfen“, erklärte Andre Ibron die Situation. Trotz abtrocknender Strecke beließ es Racing Event Motorsport bei der gesetzten Zeit und konzentrierte sich auf das Rennen.

Den Start absolvierte Teamchef Andre Ibron. Da die Strecke fast vollständig abgetrocknet war, entschied sich die Mannschaft für die profillosen Slicks. Doch bereits in der Einführungsrunde sollte sich diese Wahl als Fehler erweisen, da im hinteren Teil der knapp 25 Kilometer langen Strecke Regen eingesetzt hatte. Andre Ibron absolvierte zwei Runden auf der teilweise sehr nassen Piste und kam dann zum Reifenwechsel an die Box. Dort stellten sich kleinere Probleme mit den Distanzscheiben heraus, die wegen ihrer Temperatur auf der Radnabe festsaßen. Erst nach 15 quälend langen Minuten konnte die Fahrt weitergehen. Valentin Hummel nutzte die Gelegenheit und kletterte in den BMW.

Mit Rundenzeiten um 12.30 Minuten bewies er im Eifelregen sein Talent. Vor allem die Konstanz, mit der Valentin Hummel seine Runden absolvierte beeindruckte. Und auch das Tempo war für den Nordschleifenneuling beachtlich. Nach zwei Stunden übernahm Teamchef Andre Ibron wieder das Steuer und brachte den BMW sicher ins Ziel. Mit seiner Routine und Erfahrung fuhr er auf abtrocknender Piste 12.01 Minuten und damit die schnellste Rennrunde innerhalb der Klasse.

Valentin Hummel war von seinem ersten Rennen auf dem Nürburgring begeistert: „Beim ersten Rennen gleich im Regen zu fahren ist natürlich eine große Herausforderung, den Klassensieg habe ich mir schwer erarbeitet und ich bin froh, dass das Auto noch ganz ist.“

In zwei Wochen, am 2. Mai, wird Racing Event Motorsport wieder zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft antreten. Wer neben Andre Ibron den Evonik-BMW steigen wird, stand noch nicht ganz fest. Ob der Teamchef sein junges Nachwuchstalent  der deutlich größeren Power des 135d aussetzen möchte wusste er noch nicht. „Das ist ein großer Schritt für Valentin, ich möchte ihn damit nicht überfordern.“ Schließlich peilt Andre Ibron mit seinem großen Coupé den Klassensieg an. Diesen psychischen Druck möchte er nicht auf Vallentin Hummel ausüben. "Wir werden uns nächste Woche noch einmal unterhalten, wenn er es sich zutraut finden wir bestimmt einen Weg."

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