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News vom 10.04.2010 - VLN 2 - Platz 3 für das Team Racing Event Motorsport und Cybase Motorsport auf BMW E46 320D

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    Nürburg/Mogendorf, den 13.11.2008 

Erste Ausfahrt des

Evonik-BMW endet zu früh

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge trat Racing Event Motorsport am Samstag, 4. April, die Heimreise vom Nürburgring an. Im LKW lagerte gut verstaut der verunfallte BMW 135 D Coupé. „Es ist wirklich schade, dass wir nicht zeigen konnten, was wir drauf haben, aber die wenigen schnellen Runden, die wir gefahren haben machen mir Hoffnung“, meinte Teamchef Andre Ibron. Die schnellen Runden, die Andre Ibron meinte waren vor allem am Freitag während des Tests und am Samstag zu Beginn des Qualifyings zum ersten Lauf der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft zu verbuchen. Sowohl der Teamchef, als der auch der neue Pilot Daniel Keilwitz waren von der Performance des Evonik-BMW auf Anhieb begeistert. Das Fahrwerk leistete sehr gute Dienste und auch das neue Aerodynamikpaket mit neuem Unterboden stellten eine deutliche Verbesserung dar. „Wir haben über den Winter einen großen Schritt nach Vorne gemacht“, bestätigte Andre Ibron.

Bei perfekten Bedingungen sollte „Franz“ – so nennt das Team liebevoll sein Coupé – zum ersten Klassensieg geführt werden. „Es ist noch schön kühl, daher haben wir die volle VLN-Renn-Leistung von 370 PS zur Verfügung“, erklärte der Teamchef. Dazu gesellte sich strahlender Sonnenschein, der eine staubtrockene Piste garantierte. Was am Freitagnachmittag noch für große Zufriedenheit im Team sorgte, schlug dann am Samstagmorgen beim Qualifying in Entsetzen um. Nach einer Aufwärmrunde durch den Teamchef übernahm Daniel Keilwitz den Evonik-BMW für die erste schnelle Zeit. Die Uhr stoppte bei 9:48.946 Minuten, obwohl es auf der Döttinger Höhe ein technisches Probleme gab, welches sich aber von selbst erledigte. Ein thermischer Grenzwert des Motors war kurzzeitig erreicht, fiel aber nach kurzem Leistungseinbruch wieder auf Normalwert. In der zweiten Runde, war Daniel Keilwitz dann noch etwas schneller unterwegs. „Ich denke er wäre unter 9:30 Minuten gekommen“, vermutete Andre Ibron. Doch über die Ziellinie kam der Evonik-BMW nicht mehr. Im Streckenabschnitt Breitscheid lief die Bremse des Coupés heiß. Kurz darauf, im Bergwerk, war dann die Bremsleistung an den Vorderrädern verringert, die hinteren Räder blockierten dadurch kurz, das Auto kam quer und drohte rechts in die Leitplanke einzuschlagen. Keilwitz fing den Renner noch einmal ein, konnte aber den Gegenschwung nicht mehr verhindern und krachte links in die Streckenbegrenzung. „Glücklicherweise hat sich Daniel nur einen Finger verstaucht und ist sonst unverletzt“, meinte Andre Ibron, der dasselbe nicht von seinem Auto behaupten konnte.

„Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, den Wagen wieder aufzubauen. Vor allem rechts ist er stark beschädigt.“ Ibron hat bereits von seinen Zulieferern die Zusage bekommen trotz der Feiertage alle Teile rechtzeitig in der Werkstatt zu haben. „Wenn alles glatt läuft, sind wir am Mittwoch nach Ostern wieder fahrbereit.“ Beim zweiten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft soll dann der Angriff auf die Spitze der Dieselklasse folgen.

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