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News vom 10.04.2010 - VLN 2 - Platz 3 für das Team Racing Event Motorsport und Cybase Motorsport auf BMW E46 320D

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 Nürburg/Heiligenroth, den 29.09.2007 
Defektes Datenkabel und Probleme mit der
neuen Hinterachse bremsten
Racing Event
Motorsport beim 8. Lauf der VLN 2007  aus

 >>Bilder vom 8. Lauf<<   

Nicht nur bei Borussia Dortmund prangt der neue Schriftzug „Evonik“ auf den Trikots. Auch in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ist der neue Name zu finden. Der BMW 135 DBD von Racing Event Motorsport – bei vielen Fans als „Degussa BMW“ bekannt – trägt den neuen Schriftzug. Hintergrund:  Die ehemalige Degussa AG gehört zur Evonik AG. Neben der optischen Veränderung gab es auch Verbesserungen an der Hinterachse. Nach dem Unfall im letzten Lauf wurde nicht nur der Schaden behoben, sondern einige Achsteile verbessert. „Wir haben am Freitag erfolgreich getestet und konnten früh Feierabend machen“, meinte Teamchef Andre Ibron nach dem freien Training zufrieden.

Wie gut der 135 DBD lag, zeigte sich bereits am Samstagmorgen um Qualifying. Mit einer 9:40er Zeit im feucht-kalten Eifelklima holte sich der BMW nicht nur die Poleposition. Zusätzlich war der BMW mit dem 5.Platz in der zweiten Startgruppe in der dritten Startreihe. So weit vorne war der schnelle Biodiesel BMW bisher noch nicht zu finden. Allerdings war Bugs Bunny, alias Gudio Wirtz, nicht wie am Freitag mit der Hinterachse voll zufrieden. „Bugs sagte, dass bei ihm die Hinterräder durchschlugen, deshalb haben wir den Federweg hinten um 15 Millimeter erhöht“, so der Teamchef Andre Ibron nach dem Zeittraining.

Mit der optimalen Abstimmung ausgestattet machte sich Bugs Bunny beim Start direkt daran, sich in der Spitzengruppe der Startgruppe festzusetzen. Das klappte bis zur dritten Runde hervorragend. Doch dann sorgte ein Kabeldefekt für eine Schleichfahrt. Die Elektronik hatte sich ins Notlaufprogramm geschaltet und damit ist kein Topspeed mehr drin. Glücklicherweise fand das Team den Fehler schnell. Bei der technischen Abnahme wurde der Not-Stop Seilzug bemängelt. Beim Austausch wurde ein Datenbuskabel beschädigt, was dann im Rennen wiederum das Steuergerät störte. Bei der Reparatur verlor das Team zwei Runden. Klare Aufgabe also für Franz Groß, der beim nächsten regulären Boxenstopp das Steuer übernahm: den Anschluss an die Spitze wieder herstellen.

Dies gelang ihm auch, obwohl das Heck stetig mehr Probleme bereitete. „Der Degussa-BMW war zunehmend schwieriger zu fahren. Gerade in Linkskurven hatte ich das Gefühl, dass das Heck weich und instabil wurde. In meiner letzten Runde knickte das Heck in den Kurven richtig ein und ich musste zum Boxenstopp langsam an die Box fahren. Dort wurden die Räder gewechselt und die Hinterachse, die Querlenker und der Dämpfer kontrolliert. Optisch war aber kein Schaden auszumachen. Aber das Problem war auch alleine mit einem Reifenwechsel nicht zu beheben. Andre Ibron pilotierte den BMW beim letzten Stint. Er rettete immerhin noch den vierten Rang innerhalb der Klasse.

„Das defekte Datenbuskabel war ein unnötiger Fehler, der uns leider die entscheidenden zwei Runden gekostet hat. Das hat mich schon sehr geärgert“, meinte Andre Ibron nach dem Rennen, „Wieso die Hinterachse im Rennen so nachgelassen hat, kann ich im Moment noch nicht sagen.“ Die Analyse folgt in den nächsten Tagen. Schließlich soll der 135 DBD beim nächsten Lauf in zwei Wochen wieder wettbewerbsfähig mit am Start sein.

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