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Nürburg/Heiligenroth, den 26.05.2007 Racing Event Motorsport baut die Führung mit einem großartigen Sieg aus >>Bilder vom 5. Lauf<< >>Video vom 5. Lauf<< Mit einem erneuten Sieg in der Klasse SP11 hat das Fahrertrio Andre Ibron, Franz Groß und Guido Wirtz (alias Bugs Bunny) seine Führung in der Punktewertung der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft weiter ausgebaut. Das Trio von Racing Event Motorsport liegt jetzt innerhalb der Klasse deutlich vor der Konkurrenz. Dabei sah es am Morgen des Renntages nicht danach aus, dass der DEGUSSA BMW 135 DBD überhaupt starten könnte. Nur einer fieberhaft arbeitenden Boxencrew war der Start zu verdanken. In der ersten Runde des Qualifyings war Teamchef Andre Ibron im Streckenabschnitt Antoniusbuche – direkt hinter der Döttinger Höhe – abgeflogen. Beim Anbremsen auf den Tiergarten war der Fahrer auf eine dicke Ölspur gekommen und bei Tempo 200 brach das Heck schlagartig nach rechts aus. „Ich habe zwar noch gegengelenkt, jedoch habe ich den Schlenker nach links dann nicht mehr abfangen können“, meinte der Teamchef nach dem Unfall. Wie auf Schmierseife hatten die Reifen keinen Grip mehr. Mit dem rechten Hinterrad krachte der 1er BMW zuerst in die Leitplanke. Zwar war die Radaufhängung gebrochen, doch Andre Ibron konnte noch in die Box „humpeln“. Dort machte sich die Crew sofort an die Arbeit, um den Wagen noch bis zum Start fit zu bekommen. „Ein großes Dankeschön geht an Schubert Motorsport und das Team Black Falcon, die uns einige Ersatzteile für die Hinterachse und die Karosserie gegeben haben“, Andre Ibron hätte mit seinem Team sonst gar nicht starten können. So aber gab es eine fulminante Aufholjagd nach dem Start aus der Boxengasse. Startfahrer Andre Ibron jagte dem Feld hinterher. Zwar zeigte die Hinterachse durchaus interessante aber im Motorsport eher schlecht brauchbare Verhaltensweisen, doch der DEGUSSA BMW war trotzdem schnell unterwegs. Andre Ibron übergab den Wagen planmäßig an Bugs Bunny. Inzwischen war das Team schon auf Rang drei vorgefahren. Der zweite Fahrer strengte sich an, weiter nach vorne zu kommen. „Das Einlenkverhalten, gerade in Linkskurven, war schon gewöhnungsbedürftig, trotzdem habe ich alles gegeben.“ Trotz teilweise verhaltener Fahrt holte sich Bugs Bunny Rang zwei und fuhr sogar die schnellste Rennrunde. In der Box gab es dann dramatische Szenen. Franz Groß übernahm das Steuer. Kaum war er losgefahren blieb der DEGUSSA BMW zehn Meter hinter der Boxenausfahrt stehen. Die Elektronik hatte dem 1er BMW einen Streich gespielt. Bange Minuten vergingen, bis nach einem kompletten Neustart des Systems der Wagen wieder ansprang. Franz Groß machte sich also auf den Weg, Rang 1 zu holen. Mit einer engagierten Leistung schaffte er es schließlich. Bei weiterhin sehr heißen Temperaturen musste er dann nur noch den Klassensieg nach Hause fahren. In der Meisterschaft steht das Trio jetzt auf Gesamtplatz 27. Innerhalb der Klasse ist das deutlich der erste Platz. Jetzt bereitet sich das Team auf das 24-Stunden-Rennen vor. Am 9. Juni startet der Saisonhöhepunkt. Die Langstreckenmeisterschaft geht jetzt in eine längere Sommerpause. Erst am 17. August geht es weiter. |
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