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News vom 10.04.2010 - VLN 2 - Platz 3 für das Team Racing Event Motorsport und Cybase Motorsport auf BMW E46 320D

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Nürburg/Heiligenroth, den 12.05.2007 

Tabellenführung trotz Wetterchaos -Platz 3
für das Team Racing Event Motorsport

 >>Bilder vom 4. Lauf<<    >>Video vom 4. Lauf<<

Was für ein Chaos am Nürburgring. Der vierte Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft war für alle Teams alles andere als einfach. Auch das Team Racing Event Motorsport hatte mit den äußeren Umständen mächtig zu kämpfen. Der Grund: Das Wetter zeigte sich in bester Eifel-Manier. Ununterbrochen wechselten die Verhältnisse zwischen richtig nass und pulvertrocken.

Es zeigte sich schon im Training, dass sich die Nordschleife von ihrer launigen Seite zeigen würde. Ständige Regenschauer mit immer wieder kurzen Pausen ließen die Reifenwahl zum Pokerspiel werden. Allerdings wurde es gegen Ende des Qualifyings immer trockener. Guido Wirtz, alias Bugs Bunny, machte es nahezu perfekt und huschte eine Minute vor dem Ende des Zeittrainings noch einmal über die Start- und Ziellinie. Die Runde zählte also noch und er legte eine bei diesen Bedingungen sehr gute Runde hin. Es reichte zu Startplatz drei hinter dem Pohlen-Bora und einem Volvo, der in diesem Jahr erstmals in der Klasse SP11 angetreten war. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Qualifying“, meinte Teamchef Andre Ibron.

Doch die gute Stimmung verflog im Rennen leider sehr schnell. Der Ladedruck war deutlich zu niedrig und somit fehlte dem weißen DEGUSSA-BMW wichtige Leistung. Andre Ibron steuerte direkt die Box an, wo das Team 40 Minuten lang den Fehler suchte. „Wir haben alles abgesucht, auch der Fehlerspeicher lieferte keine Erkenntnisse“. Franz Groß übernahm das Cockpit und ging wieder raus – mit drei Runden Rückstand. Bei ständig wechselnden Bedingungen zwischen nass und trocken, entschied er sich für Intermediats. Argwöhnisch blickte der Teamchef zum Himmel:„Die Reifen funktionieren bei den momentanen Bedingungen leider nicht so Optimal“. Denn eine feuchte Strecke gab es nicht. Es war entweder komplett trocken oder klatschnass.

Franz Groß machte trotzdem einen guten Job. Auch er musste mit fehlender Leistung kämpfen, doch da auch die meisten anderen Teams mit Problemen zu kämpfen hatten, blieben dem Team Racing Event Motorsport noch alle Chancen offen. Als beim nächsten – ausnahmsweise regulären – Boxenstopp Bugs Bunny den DEGUSSA-BMW übernahm, entschied er sich für Regenreifen. Trotz einer gebrochener Hand gab der Fahrer alles und fuhr weiter vor. Doch der Castrol BMW 335d GTR von Dieselspeed und der Pohlen Bora R-TDI waren zu diesem Zeitpunkt schon uneinholbar weit weg. „Dieselspeed hat heute ein fast perfektes Rennen hingelegt“, lobte Andre Ibron hinterher die Leistung seiner Konkurrenz.

Als letzter stieg wieder der Teamchef ins Auto. Zwar war es zu diesem Zeitpunkt trocken, doch über der Nordschleife brauten sich wiederholt dunkle Wolken zusammen. Andre Ibron entschied sich wieder für Intermediats. Ein Fehler, wie sich hinterher rausstellen sollte – doch bei diesem Wetterpoker konnte man niemandem einen Vorwurf machen. Trotzdem schaffte es Andre Ibron die schnellste Rennrunde mit dem Einser BMW zu fahren und ihn doch noch auf Rang drei ins Ziel zu bringen.

„Ich hatte nicht mehr mit einem Podestplatz gerechnet“, sagte der Teamchef hinterher. „Bei diesen Bedingungen und mit unseren Leistungsproblemen ist das ein hervorragendes Ergebnis, wir haben heute rausgeholt was unter den Umständen möglich war.“

Beim Punktestand für die Meisterschaft liegt das Team allerdings jetzt innerhalb der Klasse auf Platz 1und im Gesamtpunktestand auf Rang 57. Diesen Rang will das Team beim nächsten Lauf am 26. Mai natürlich verteidigen. Bis dahin ist auch das Problem mit dem Ladedruck behoben und der DEGUSSA-BMW wieder voll einsatzbereit.

 

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