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News vom 10.04.2010 - VLN 2 - Platz 3 für das Team Racing Event Motorsport und Cybase Motorsport auf BMW E46 320D

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Nürburg/Mogendorf, den 10.05.2008 

Racing Event Motorsport

vergrößert sich

Dank der frühen VLN-Sommerpause hat der Heiligenrother Rennstall REM-Power nun die Zeit, seine neuen Räume in Mogendorf im Westerwald zu beziehen. Noch kurz vor dem dritten Lauf in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft hatte der Teamchef Andre Ibron ein ehemaliges BMW Autohaus übernommen.

Dort werden zukünftig die Boliden des Teams aufgebaut, gewartet und untergebracht. „Wir brauchten einfach mehr Platz“, begründet Andre Ibron den Schritt. Aktuell hat das Team zwei BMW Einser, die auf ihren nächsten Renneinsatz warten. Auch war in der bisherigen Werkstatt nicht genügend Raum, um neben den Fahrzeugen auch das zusätzliche Equipment zu lagern. Durch die neuen Möglichkeiten kann Andre Ibron jetzt alles zusammen ziehen. Des Weiteren bietet das Team, zu dem normalen Werkstattbetrieb an dem neuen Standort in Mogendorf, seinen Kunden die Erfahrungen aus dem Motorsport, Motorsportzubehör und hochwertige Tuningartikel der einzelnen Technikpartner an. In Kooperation mit der Firma Wetterauer Engineering GmbH aus Koblenz entsteht hier das Wetterauer Technologiezentrum Motorsport. Neben der eigenen Entwicklung von Motorsportkomponenten, Steuergeräteoptimierung und Chiptuning soll auch der Einbau von Fahrwerken und Bremsanlagen mit Eintragung erfolgen.

Nach dem  Umzug wartet aber auf das Team direkt ein wenig Arbeit. Das BMW Bio-Diesel Coupé hatte beim dritten Lauf im hinteren Bereich Feuer gefangen. „Wir können noch nicht genau sagen woran es gelegen hat, aber nach einer ersten Analyse ist es am wahrscheinlichsten, dass das Differenzialöl zu heiß geworden ist und dadurch die Leitungen zum Ölkühler geschmolzen sind. Der Auspuff hat dann wohl das ÖL  in Brand gesetzt“, eine genaue Analyse des Sachverständigen Martin Bang in den nächsten Tagen soll Gewissheit bringen. Trotz dieses unplanmäßigen Ausfalls war der Teamchef zufrieden mit dem Einsatz. „Wir haben wieder viel dazu gelernt. Das Coupé fährt wirklich komplett anders, als unser Einser aus dem Vorjahr.“ Angefangen beim Fahrwerk, über den Motor bis hin zur Aerodynamik ist der neue Wagen trotz der gleichen Baureihe wegen vielen Neuerungen komplettes Neuland und kämpft dazu noch mit einigen Kinderkrankheiten. „Leider fällt für uns nun das 24 Stunden Rennen 2008 endgültig aus, eine Reparatur des 135D Coupé für die Teilnahme in zwei Wochen ist leider nicht mehr möglich.“

Dazu kommt noch, dass der neue Fahrer Werner Mohr sich an den Diesel gewöhnen muss. „Früher ist Werner in der Viper gefahren. Da setzt man sich rein und dank der unglaublichen Kraft kommt man fast aus jeder Ecke gut raus“ Andre Ibron weiß, dass ein Dieselfahrzeug da etwas ganz anderes ist. Der BMW ist leichter und kleiner als die Viper und hat ein völlig anderes Fahrverhalten. Ganz zu schweigen von den vergleichsweise niedrigen Drehzahlen, die der Diesel benötigt. „Werner ist aber auf einem guten Weg.“

Jetzt steht für das Team aber erst einmal der Umzug an. Dann werden die beiden Autos auf den neuesten Stand gebracht. Neben dem Coupé soll auch der alte Einser wieder komplett rennfertig gemacht werden. Ob das Team beim nächsten Lauf schon mit beiden Autos am Start ist, ist aber noch unklar.

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