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Nürburg/Heiligenroth, den 14.04.2007 Sieg für den DEGUSSA BMW 135DBD >>Bilder vom 2. Lauf<< >>Video vom 2. Lauf<< Der zweite Lauf in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft sollte zur Triumphfahrt für den BMW 135 DBD von Racing Event Motorsport werden. Nach dem Pech im ersten Lauf mit der defekten Motoraufhängung lief diesmal alles einwandfrei. Die äußerlichen Bedingungen waren Ideal. Bei etwa 25 Grad und strahlend blauem Himmel zeigte sich die Eifel von ihrer schönsten Seite. Rund 30.000 Fans waren an die Nordschleife gekommen. Was sie in der Klasse SP 11 sahen, war eine Demonstration des starken 1er BMW, der mit Biodiesel befeuert wird. Schon das Training lief richtig gut. Guido Wirtz, alias Bugs Bunny, legte mit 9:43,791 die zweitbeste Zeit der Klasse auf den Asphalt. „Ich war von der Zeit überrascht. Eigentlich wollte ich nur durchrollen, es wäre noch einiges mehr drin gewesen.“ Doch das Team entschied sich dafür den Wagen zu schonen. „Warum sollen wir jetzt noch auf Biegen und Brechen die schnellste Startzeit rausholen?“, mit Rang zwei war Teamchef Andre Ibron hoch zufrieden. Im Rennen entschied sich das Team für die harte Reifenmischung, um nicht die Räder wechseln zu müssen. „Wir waren damit zwar in den Rundenzeiten ein wenig langsamer, aber im Endeffekt hat sich die Taktik ausgezahlt“, sagte Andre Ibron hinterher. Alle Teams, die auf eine weiche Mischung gesetzt hatten, mussten während des 4-Stunden-Rennens zum Reifenwechsel in die Box. Den Start übernahm der Teamchef selbst. „Das Auto ging gut, ich habe mich beim Start aber etwas zurück gehalten und bin einen Platz zurück gefallen. An der Spitze unserer Startgruppe war ein enormes Gedrängel, da wollte ich mich nicht einmischen“, Andre Ibron wusste, dass das Rennen über die Zeit und nicht in der ersten Kurve entschieden wird, trotzdem fuhr er in seinem Stint die schnellste Rennrunde. Planmäßig übergab er den BMW nach einer Stunde an Franz Groß. Zu diesem Zeitpunkt lag der weiße 1er auf Rang drei in der Klasse. Doch Franz Groß puschte richtig nach vorne. In seinem Stint fuhr er nicht nur auf Rang 1 vor, sondern überrundete noch den auf Platz 3 liegenden Dieselspeed BMW. Mit 1:50 Minute Vorsprung auf den zweitplatzierten Fuchs Oil BMW 330D übergab Franz Groß den Wagen an Bugs Bunny. „Es war ein tolles Rennen. Der DEGUSSA BMW ging richtig gut und ich wäre am liebsten noch weitergefahren“, resümierte Franz Groß seinen Einsatz. Bugs Bunny hatte beim Einsteigen kaum Zeit, sich fest zu schnallen. In nur 55 Sekunden war der BMW komplett abgefertigt und ging wieder auf die Strecke. Dadurch konnte das Team die Führung behalten und Bugs Bunny musste eigentlich nur noch den Sieg nach Hause fahren. Doch das Wort „langsam“ gibt es bei Rennfahrern selten. Mit 1 Runde und 54 Sekunden Vorsprung zum zweitplatzierten überquerte er am Ende die Ziellinie. Außerdem hatte sich Bugs Bunny im Gesamtklassement bis auf Rang 39 vorgekämpft. „In der letzten Runde bin ich dann fast geschlichen, weil ich ja keinen Druck von hinten hatte. Mit der Leistung des DEGUSSA BMW bin ich sehr zufrieden. Er hat eine sehr gute Straßenlage und ist wirklich schnell.“ Den Erfolg führt Andre Ibron auf eine geschlossene Teamleistung zurück. Auch die Boxencrew vom Team Racing Event Motorsport hat ihre Arbeit perfekt gemacht. „Einen Boxenstopp mit Fahrerwechsel und Tanken unter einer Minute, das haben wir bisher noch nicht hinbekommen, eine tolle Leistung“, lobte der Teamchef seine Crew. Mit dem Sieg im Rücken freut sich das Team schon auf den nächsten Einsatz. Der dritte Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft ist der ADAC ACAS H&R Cup am 28. April.
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