1. Lauf zur VLN
Rennstart 2005:
VLN Langstreckenpokal eröffnet die Nürburgring-Saison bei echtem Eifeler Sprühregen
-
Trotz Rennabbruch Dritter Klassenplatz für Team Dose Motorsport

Der Saisonauftakt der VLN Serie war für das Team Dose Motorsport in der Klasse der alternativen Antriebsenergien nach dem wetterbedingten Rennabbruch trotzdem erfolgreich.
Der legendäre rote Golf IV R-TDI lief mit dem Fahrer Dirk Kremp wie ein Uhrwerk bis zum Abbruch wegen dichten Nebels. Er absolvierte die sechs Rennrunden klaglos und kam in der Klassenwertung auf den
dritten Platz. In der Gesamtwertung bedeutete dies den 99. Platz aus einem Starterfeld von über 150 Startern. Somit hat sich gezeigt, dass der Biodiesel-Golf zu allen Zeiten und Wetterbedingungen ein zuverlässiger und schneller Star des umweltbewussten Teams Dose ist.
Der ebenso ins Rennen gestartete AUDI A3 R-TDI litt unter Problemen bei der Abstimmung der Abgasanlage. Dadurch fiel er, gut platziert liegend, leider aus.
Erwartungsgemäß fuhren die Vorjahresstars Alzen und Stuck auf Porsche bzw. BMW dem Feld voran. Auch sie wurden durch das Wetter eingebremst.
Das zweite Langstreckenrennen in drei Wochen wird das Team Dose mit doppelter Kapazität bestreiten. Dann werden der neue BMW 120 D mit Biodiesel-Technologie und der Ford Focus ST 170 mit Autogas der bestehenden Fuhrpark auf vier Fahrzeuge vergrößern.
Die Zusammenarbeit mit dem Partner für den direkten Streckenkontakt –Yokohama- war sofort zu Beginn der Testfahrten und im Rennen sehr eng und konstruktiv. Durch die häufige Anwesenheit des leitenden Technikers und der nahen Servicestation wurden Fahrergebnisse sofort umgesetzt und ein Fremdkörperschaden im frühen Stadium entdeckt, ohne dass dieser
weit reichende Folgen bescheren konnte. Die Fahrer urteilten einhellig: Bei feuchter Stecke nach dem einsetzenden Nieselregen haben sogar die YOKOHAMA Slicks hervorragend funktioniert. Die Rundenzeiten bestätigten dies klar.
Die neuen Sitze von König waren ein Sitzgedicht für alle Fahrer, die Passform und der Komfort haben Bestnoten verdient. Die Kohlefaser/Kevlar Ausführung der Schale außen ist optisch Formel-eins-Niveau. Natürlich waren die Sitze in beiden Fahrzeugen auf neuestem Stand mit allen aktuellen Prüfnummern und wurden gerade einen Tag vor den Testfahrten in Nachtarbeit durch die Teamwerkstatt montiert.
RIAL hat für diese Saison formschöne und moderne Aluminiumfelgen beigesteuert, die sich durch gutes und schnelles Montagehandling und höchstes Fertigungsniveau auszeichneten. Sie liefen einwandfrei und gefielen durch die sportliche Optik.
Sicherlich war der Rennabbruch durch den starken Nebel und der Ausfall des A 3 ein Stimmungsdämpfer für das Team, jedoch entschädigte der zuverlässig laufende Golf und seine gute, leistungsbeweisende Plazierung.