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Das Team Racing Event Motorsport freut sich mit Fan´s und Sponsoren auf die Saison 2010

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26.08.2006                                                                          

Team Racing Event Motorsport

Explodierte Bremsscheibe verhindert
sicheren zweiten Platz

>> Bilder vom 6. Lauf der VLN auf dem Nürburgring hier klicken <<                     

Das 6-Stunden-Rennen gilt als Saisonhöhepunkt in der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft. Auch für das Team Racing Event Motorsport sollte der sechste Lauf innerhalb der Meisterschaft zu einem echten Highlight werden. Andre Ibron (Heiligenroth), Franz Groß (Rösrath-Stümpen) und Urs Bressan (Zug, Schweiz) starteten auf dem Nürburgring auf dem Degussa BMW 135DBD. Andre Ibron übernahm den Start. Er konnte nicht nur seine Position behaupten, sondern machte sich daran, Runde für Runde nach vorne zu kommen. Mit konstanten Zeiten um 9 Minuten und 50 Sekunden wühlte er sich regelrecht durch den Verkehr nach vorne. Im Gesamtklassement kämpfte er sich von Platz 63 auf Platz 38 von 230 Fahrzeugen vor. Und noch viel wichtiger: in der Klasse SP 11 holte er sich Rang zwei.

„Wir haben zusammen mit Rene Jungnickel von der Firma KW die hinteren Federbeine weiter optimiert und konnten nochmals das Fahrverhalten gerade in lang gezogenen Kurven erheblich verbessern, so dass wir nun konstant 9er Rundenzeiten fahren können“, meinte Andre Ibron zufrieden nach seinem Turn. „Außerdem haben wir mit Herrn Wetterauer von der Firma Wetterauer Engineering GmbH in Koblenz unsere Datensätze weiter optimiert und konnten mit weniger Kraftstoff und geringerem Ladedruck die momentane Motorleistung von 370 PS bei 700 Nm beibehalten. Als weiteren positiven Effekt zeigte sich dadurch wesendlich weniger Thermik im Motor, so dass wir jetzt noch ausreichend Reserven haben, um uns an die Leistungsgrenze heranzuwagen.“ Stück für Stück soll der 1er BMW nach vorne gebracht werden.

In einem flotten Boxenstop von nur 2 Minuten und 28 Sekunden übernahm Franz Groß das Steuer. Der Routinier fuhr ohne Probleme konstante Zeiten, hielt seinen Platz und gab planmäßig an Urs Bressan ab. „Ich bin mit dem Degussa-BMW wie immer gut zurechtgekommen und brauchte den Platz nur zu halten. Das Werksauto von Pohlen, der VW Bora R-TDI, war nicht mehr einzuholen und so konnte ich es ruhig angehen lassen“, sagte Franz Groß nach seinem Turn. Urs Bressan machte sich sofort an die Verfolgung des BMW 335 D GTR von Dieselspeed. Dieser war durch den Boxenstopp vorbeigekommen.  

Der Schweizer wollte den 3er BMW noch auf der Strecke überholen, und holte alles aus dem Degussa BMW. Mit einer schnellsten Rennrunde des weißen 1ers von 9:48.049 Minuten zeigte er dass noch mehr ging. Mit dieser Zeit, war der BMW von Racing Event Motorsport auch der zweitschnellste, knapp hinter dem Pohlen Bora. Der Dieselspeed BMW musste auch noch an die Box. Und als hätte jemand ein Drehbuch geschrieben, waren beide Autos nach dem Boxenstopp des 3ers eng beieinander. Urs Bressan war gerade noch so vorbei gekommen und zog nun davon. Stück für Stück wurde der Vorsprung größer, bis im Streckenabschnitt Bergwerk die Bremsscheibe vorne links explodierte und der BMW in die Leitplanke einschlug.

 â€žIch merkte dass die Bremse nachließ und das Pedal weich wurde und habe sofort die Geschwindigkeit raus genommen. Beim Anbremsen am Bergwerk hörte ich nur einen Knall, das linke Vorderrad brach weg und ich konnte nur dabei zusehen wie ich in die Leitplanke abflog“, meinte Urs Bressan nach dem Unfall etwas geknickt. Bis dahin war er auf Platz 28 im Gesamtklassement vorgefahren.

„Ich bin froh, dass Urs nichts passiert ist. Das Auto bekommen wir bis zum nächsten Rennen am 30.09.2006 wieder hin. Es sind keine wichtigen Karosserieteile beschädigt und der Schaden ist ohne allzu großen Aufwand mit Austauschteilen zu Reparieren“, Teamchef Andre Ibron begann sofort mit den Planungen für die Reparatur und den nächsten Lauf, der VLN 8.

 Auch Uwe Schmidt, Teamleiter Racing Event Motorsport ist zufrieden: „Die Stimmung vom Team war wieder ausgezeichnet, und mit den 2 Boxenstopps von jeweils unter 3 Minuten sind wir sehr zufrieden, da hat sich das Training gelohnt.“