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Das Team Racing Event Motorsport freut sich mit Fan´s und Sponsoren auf die Saison 2010

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    Nürburg/Mogendorf, den 24.05.2009 

Racing Event Motorsport im

Wechselbad der Gefühle

Das 24-Stunden-Rennen war unbestritten das große Saisonhighlight für Racing Event Motorsport und den Evonik-BMW. Das weiße BMW 135 Biodiesel-Coupé war von Teamchef Andre Ibron und seiner Mannschaft perfekt vorbereitet worden und sollte für ein aufregendes und nervenaufreibendes 24-Stunden-Rennen sorgen. Dies zeigte der Evonik-BMW auch sofort im ersten Zeittraining mit Platz 1 in der Klasse. Im zweiten Training ließ es die Truppe dann ruhig angehen. „Wir haben nur unsere Pflichtrunden absolviert. Eigentlich wollten wir von der Poleposition in der Klasse D3T gehen, doch wir hatten Probleme mit dem Ladedruck und wollten keinen Schaden am Motor riskieren“, erklärte Andre Ibron. Doch der Teamchef wusste, dass bei der Hatz zweimal um die Uhr der Startplatz eine untergeordnete Rolle spielte. Die Techniker konnten die Zeit nutzen, den Fehler im System zu finden und zu beheben, damit der Evonik-BMW problemlos an den Start gehen konnte. Thomas Laudage, Zoran Radulovic, Athanasios Karageorgos und Andre Ibron wechselten sich am Steuer des Biodiesels ab. Den Start übernahm der Teamchef selbst. „Das war wirklich beeindruckend, wie die Fans uns auf der Einführungsrunde gefeiert haben.“ Über 235.000 Menschen hatten ihre Zelte rund um die Nordschleife aufgeschlagen und begrüßten die 170 startenden Fahrzeuge mit Jubel, Feuerwerk und einem großen Fahnenmeer.

Die ersten Stints verliefen problemlos. Andre Ibron hatte seinen Fahrerkollegen auf den Weg gegeben, mit gemäßigtem Tempo ins Rennen zu gehen. „Beim 24-Stunden-Rennen ist es nicht sinnvoll, das Letzte aus dem Auto zu holen. Es kommt auf die Haltbarkeit an.“ Bis auf eine Ausnahme hielt sich das Fahrerquartett auch an die Vorgabe. Durch den Mehrverbrauch an Kraftstoff kam  aber genau der Fahrer nicht mehr wie errechnet an die Box und musste auf Platz 1 liegend im Notprogramm an die Box humpeln, unnötig wie der Teamchef später sagte. Zu allem Überfluss ereilte die Mannschaft das gleiche Problem mitten in der Nacht erneut. Der Evonik-BMW musste nach zwei Stunden Nonstop-Fahrt tanken. Der entsprechende Funkspruch an den Piloten, dass er an die Box kommen sollte, erreichte den Fahrer nicht, weshalb er eine Runde zu viel in Angriff nahm und prompt mit Spritmangel liegen blieb. „Besonders ärgerlich war, dass wir das Auto erst viel später mit einem Abschleppwagen von den Streckenmarshalls gebracht bekamen“, Andre Ibron wusste, dass dieser Zeitverlust schlecht für das Ergebnis war. Schließlich führte der Evonik-BMW zu diesem Zeitpunkt die Klasse an. Doch wegen eines Rückstandes gab Racing Event Motorsport noch lange nicht auf. Schließlich war es das oberste Ziel, die komplette Distanz zu überstehen. Der 135d überstand  mit Ausnahme eines Reifenschadens gegen morgen bis zum Mittag des zweiten Renntages alles unbeschadet und kämpfte sich wieder an die Spitze der Klasse heran, als eine kleine Entlüftungsschraube am rechten vorderen Bremssattel sich lockerte. Sie verschloss den Flüssigkeitskreislauf nicht mehr richtig und etwas Bremsflüssigkeit trat heraus. Der Evonik-BMW steuerte routinemäßig die Box an, wo die Boxencrew sich sofort an die Arbeit machte. Ein einfacher Ersatz war jedoch nicht möglich, da sich auch das komplette Gewinde in Wohlgefallen aufgelöst hatte. Mit dem kleinen, aber wirkungsvollen Defekt war klar: jetzt ist das Ergebnis zweitrangig, Ankommen zählt. Die Mannschaft schaffte es, die Bremse zu reparieren und das Coupé wieder auf die Reise zu schicken. „Ich bin froh, dass wir danach beschwerdefrei durch die restlichen Stunden gekommen sind“, sagte Andre Ibron erleichtert.

Jetzt gilt es, den Evonik-BMW wieder fit für das nächste Langstreckenrennen in der Langstreckenmeisterschaft zu machen. In der heimischen Werkstatt wird das Auto nun komplett zerlegt und von den Strapazen des 24-Stunden-Rennens geheilt. Schließlich war die Belastung enorm und alle Teile müssen auf die kleinsten Schäden untersucht werden. In drei Wochen, am 13. Juni, wird er dann wieder fahrbereit in der Box stehen und das 4-Stunden-Renenn unter die Räder nehmen.