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Das Team Racing Event Motorsport freut sich mit Fan´s und Sponsoren auf die Saison 2010

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 Nürburg/Heiligenroth, den 11.06.2007 

„Was für ein tolles Rennen“

 >>Bilder vom 24h Rennen 2007<<  

Das war eines der besten 24-Stunden-Rennen, die ich je erlebt habe“, auch noch mit einem Tag Abstand war Andre Ibron begeistert. Der Teamchef von Racing Event Motorsport war stolz auf seine Crew, die Fahrer und glücklich über die Veranstaltung. Nach fast schon unwirklichen Wetterkapriolen sah der DEGUSSA BMW 135 DBD die Zielflagge. „Wir sind super durchgekommen und es wäre vielleicht auch ein Klassensieg drin gewesen. Aber wenn man so ein Team hinter sich weiß, dann ist die Platzierung eigentlich egal.“ Am Ende wurde der weiße BMW auf  Rang 5 in der Klasse gewertet.

Gleich zu Beginn des Rennens war der Teamchef nicht ganz so euphorisch. Wegen eines schweren Unwetters mit Blitz, Donner und sintflutartigem Regen musste der Start um fast zwei Stunden verschoben werden. „Das war komplett richtig, das Unwetter abzuwarten. Zu diesem Zeitpunkt standen viele Teams, wie wir ja auch, auf Slicks in der Startvoraufstellung“, Andre Ibron war froh, dass durch den späteren Start die Mechaniker die Reifen wechseln durften.

Als die Hatz dann endlich los ging, machte sich das Quartett Franz Groß, Bugs Bunny (alias Guido Wirtz), Christian Steffens und Markus Horn daran, Stück für Stück nach vorne zu fahren. Die von der Firma Wetterauer extra für das 24-Stunden-Rennen bereitgestellte Software war für den Biodiesel-Motor genau richtig eingestellt. Der Motor war mit niedriger Leistung auf Langlebigkeit ausgelegt. Genau das, was man beim großen Marathon in der Eifel benötigt.

„Wir hatten auf Platz 2 liegend aufgrund eines Wassereintrittes ein kleines Problem mit einer defekten Sicherung. Die hat uns fast zwei Stunden gekostet. Aber es geht wieder vorwärts“. In einer wilden Aufholjagt schaffte es der Degussa BMW von ganz hinten wieder bis auf Platz 3 in der Klasse vorzufahren.

Gegen 3 Uhr nachts zogen dann Nebelschwaden auf. Was mancher Fahrer zunächst vielleicht noch als Qualm eines der vielen Lagerfeuer deutete, entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem echten Problem. Die Sicht ging fast gegen Null und um 4 Uhr entschied die Rennleitung, das Rennen zu unterbrechen. Kurz darauf folgte der einzige Kritikpunkt, den sich die Verantwortlichen anhören mussten: anstatt alle Fahrzeuge auf der Döttinger Höhe und der Start- und Zielgeraden aufzureihen und Parc Fermé–Bestimmungen gelten zu lassen, durften alle Teams an den Autos arbeiten.

„Zwei unserer Wettbewerber haben während der Unterbrechung fast neue Autos aufgebaut“, Racing Event Motorsport hatte nicht die Möglichkeiten, mal eben eine komplette Motorrevision durchzuführen. Sämtliche Werksteams wurden durch die unglückliche Entscheidung der Rennleitung bevorteilt. „Unser Wagen lief glücklicherweise gut und wir haben gemacht, was nötig war – also Bremsen gewechselt und das Auto geputzt.“ Frisch gewienert ging es also um 10 Uhr endlich weiter. Mittlerweile auf Platz 2 liegend kam der auf Platz eins liegende Konkurrent mit Problemen in die Box. „Da haben wir uns schon gefreut, schließlich war der Klassensieg wieder in greifbarer Nähe.“ Doch die Freude währte nur kurz. Franz Groß meldete sich per Funk aus der Dunlopkehre. Der Motor lief zwar und die Gänge ließen sich einwandfrei einlegen, doch die Kraft wurde nicht übertragen. Das Zweimassenschwungrad war gebrochen.

„Zum Glück waren die Streckenposten und der Abschleppservice super schnell und wir konnten nur kurz nach dem Ausfall die Arbeit beginnen“, Das Team werkelte fieberhaft, um das Problem zu beheben. Gemeinsam und mit echter Teamarbeit schaffte es das Team in weniger als 2 Stunden den DEGUSSA BMW wieder flott zu bekommen. Deutlich zurückgefallen, galt es jetzt wenigstens noch einige Plätze gutzumachen. Alle Fahrer drückten nochmals mächtig aufs Gaspedal. Als der weiße 1er auf Platz 5 liegend die Ziellinie überquerte, kannte der Jubel im Team keine Grenzen mehr. Auch wenn alle ziemlich müde waren, freuten sich die Crew und die Fahrer um so mehr noch den 5. Platz in der Klasse erreicht zu haben.