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20.06.2006 Team Racing Event Motorsport 20.06.2006 Turbulente Hitzeschlacht beim Das 34. 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring war eine wahre Hitzeschlacht. Temperaturen um die 70 Grad und höher wurde in den Autos gemessen. Keine einfachen Bedingungen – auch für den BMW 135 DBD von Racing Event Motorsport. Das Fahrerquartett Guiseppe Timperanza, Hans Werner Wüst, Franz Groß und James Briody ließ es beim Zeittraining zunächst ruhig angehen. Wohl wissend, dass das 24-Stunden-Rennen für Mensch und Material sehr hart werden würde, nutzten die Fahrer das Qualifying als Training unter Wettkampfbedingungen. Das Team hatte auch schon bei den beiden Trainingssitzungen den Datensatz fürs Rennen eingesetzt. Immerhin Rang 7 in der Klasse und 102 im Gesamtklassement sprang damit heraus. Pünktlich um 15.00 Uhr wurde das Rennen dann unter dem Getöse der fast 200.000 Fans an der Nürburgring-Nordschleife gestartet. Beim ersten Fahrerwechsel um 17.20 Uhr war der 135 DBD bereits bis auf Platz zwei in der Klasse und Rang 44 im Gesamtklassement vorgefahren. Außerdem gelang dem Team bis zu diesem Zeitpunkt die schnellste Rennrunde in der Klasse S2. Mit dem ersten Boxenstopp begann für die Mechaniker ein turbulentes Rennen mit viel Arbeit. Ein Hochdruckschlauch an der Lenkung war durch die auftretende Thermik undicht geworden. Der Defekt machte sich auf der ersten Runde des zweiten Turns bemerkbar. Also musste der Degussa BMW erneut an die Box. In einer zweistündigen Reparatur wurde der Ölkühler der Lenkung ausgebaut und überbrückt. Doch damit war das Problem leider nicht beseitigt. Jetzt begann der Vorratsbehälter des Lenkgetriebeöls zu schmelzen. Also wieder an die Box, Ölkühler zurückgebaut und wieder auf die Stecke. Als letzter mit rund 4 Stunden Rückstand schien nur noch Ankommen das Ziel zu sein. Doch die Fahrer gaben nicht auf, kämpften sich ins Rennen zurück. Platz 4 in der Klasse und Rang 136 im Gesamtklassement war der Lohn der Mühen. Zwischenzeitlich musste der BMW 135DBD wieder unplanmäßig in die Box. Ein Rad hatte den Überlauf des Zusatztanks beschädigt und der Wagen verlor Kraftstoff. Die Crew nutzte die Gelegenheit, den weißen BMW gründlich zu waschen. Das Team konnte den Platz halten. Auch als sich gegen Ende des Rennens der Hydraulikschlauch der Lenkung löste und erneut das ATF-Öl der Lenkung austrat, ließ sich die Boxenmannschaft nicht beirren. Ein letzte schnelle Reparatur und der BMW konnte in den Schlussspurt. Trotz der langen Standzeit am Samstagabend, hatte Racing Event Motorsport am Ende grade einmal 20 Runden Rückstand auf den Sieger der Klasse. Mit 86 Runden wurde der BMW auf Rang 4 der Klasse gewertet, als er am Sonntag pünktlich um 15.00 Uhr die Zielflagge sah. Grade einmal die Hälfte der gestarteten Fahrzeuge kamen überhaupt ins Ziel. Dem unermüdlichen Einsatz der Boxencrew und der hohen Motivation der Fahrer – die zu keinem Zeitpunkt aufgeben wollten – ist es zu verdanken, dass der BMW 135DBD die Hatz zweimal um die Uhr geschafft hat.
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